Fest gebundene Wirkstofftechnologie
Jeder N2Gen-Generator enthält eine fest gebundene Verbindung in einem versiegelten Edelstahlgehäuse. Dadurch werden Druckgasflaschen, Druckzonen und unnötiger Platzbedarf vermieden.
Reine Stickstoff-Brandunterdrückung – entwickelt für Rechenzentren, IT-Infrastruktur und andere kritische Umgebungen.
Funktionsweise entdeckenRechenzentren und andere kritische Bereiche vereinen eine hohe Dichte an Elektronik, brennbare Materialien und eine unterbrechungsfreie Energieversorgung. Dadurch sind sie besonders anfällig für Zündereignisse.
Über den reinen Brandschutz hinaus benötigen diese Bereiche eine Lösung, die mit steigenden Anforderungen an Skalierbarkeit, Nachrüstung und Umweltverträglichkeit Schritt hält.
Die steigende Nachfrage nach nachhaltiger Brandunterdrückung in sensiblen und kritischen Umgebungen war für DSPA der konsequente Anlass, sein Portfolio zu erweitern. Auf Basis von mehr als 30 Jahren Aerosol-Erfahrung in über 100 Ländern wird dieses Know-how mit N2Gen zu einer stickstoffbasierten Lösung für besonders anspruchsvolle Anwendungen weiterentwickelt.
Jeder N2Gen-Generator enthält eine fest gebundene Verbindung in einem versiegelten Edelstahlgehäuse. Dadurch werden Druckgasflaschen, Druckzonen und unnötiger Platzbedarf vermieden.
Nach der Aktivierung über eine zertifizierte Brandmelde- und Steuerzentrale beginnt die Verbindung einen kontrollierten Zersetzungsprozess.
Die Reaktion erzeugt inertes Stickstoffgas (IG-100) und reduziert den Sauerstoffgehalt auf 11–12 %. Dieser Wert liegt unterhalb der Verbrennungsschwelle und ist gemäß Herstellerangaben für eine kurzfristige Exposition ausgelegt.
Je nach Modell wird das Gas innerhalb von 5 bis 14 Sekunden gefiltert, gekühlt und abgegeben – ohne Sichtbehinderung, ohne thermische Belastung der Ausrüstung und ohne umweltschädliche Rückstände.
Speziell entwickelte Düsen sorgen für eine vollständige dreidimensionale Verteilung im Schutzvolumen. Nach einer Auslösung wird die Einheit einfach ersetzt; aufwendige Nachfüllungen, Rohrleitungen oder komplexe Wartungsarbeiten entfallen.
N2Gen verbindet modularen Brandschutz, flexible Installation, saubere Auslösung und hohe Kompatibilität in geschäftskritischen Umgebungen.
Universell mit zertifizierten Brandmelde- und Steuerzentralen kompatibel. Schutzvolumen bereits ab 0,3 m³.
Abgabe mit etwa 3–5 bar. Keine Flaschenbänke und kein verschwendeter Raum.
Montage an Wand oder Decke sowie direkt in oder auf Racks. Modular, nachrüstbar und skalierbar.
Wartbare Lebensdauer bis zu 15 Jahre. Keine Druckprüfungen und keine Nachfüllungen.
Kein Rauch, keine Hitze und keine schädlichen Chemikalien. Geeignet für Menschen, sensible Technik und Umwelt.
Edelstahlgehäuse für hohe Widerstandsfähigkeit gegen Stöße, Vibrationen und Feuchtigkeit.
PFAS-frei, EPA-SNAP-gelistet sowie mit GWP 0 und ODP 0.
Zuverlässiger Betrieb von −20 °C bis +75 °C bei bis zu 95 % relativer Luftfeuchtigkeit.
| Kriterium | Herkömmliche Flaschensysteme | N2Gen von DSPA |
|---|---|---|
| Nachrüstbarkeit | Nach der Installation nur schwer und kostenintensiv anzupassen. | Passt sich Layoutänderungen an und wächst mit der Infrastruktur. |
| Installation | Komplex, lange Projektzeiten sowie hohe Arbeits- und Infrastrukturkosten. | Plug-and-Play ohne Rohrleitungen, Flaschen oder grundlegende Umplanung. |
| Druckanforderungen | Benötigt dichte Räume, Druckentlastung und entsprechende Prüfungen. | Keine Druckzonen und keine Door-Fan-Tests erforderlich. |
| Platzbedarf | Schwere Infrastruktur mit Flaschen und Rohrleitungen belegt wertvolle Fläche. | Installation direkt am Schutzobjekt; keine separate Infrastruktur erforderlich. |
| Umweltauswirkung | Höherer logistischer Aufwand; Löschmittel können PFAS enthalten oder ein hohes GWP aufweisen. | PFAS-frei, GWP 0, ODP 0 und mit geringem Platz- und Ressourcenbedarf. |
| Wartung | Regelmäßige Prüfungen, Nachfüllungen und Drucktests. | Bis zu 15 Jahre Lebensdauer, keine Nachfüllungen und keine Druckprüfungen. |
N2Gen deckt Schutzvolumen bereits ab 0,3 m³ ab und ermöglicht eine schnelle Installation oder einen Austausch mit minimaler Betriebsunterbrechung.
Das System kann komplett mit Detektoren, Alarmzentrale und Steuerung geliefert werden und ist zugleich mit zertifizierten vorhandenen Brandmelde- und Auslösesystemen kompatibel.
Die N2Gen-Baureihe umfasst sechs Generatorgrößen für unterschiedliche Schutzvolumen – von kompakten Gehäusen bis zu größeren kritischen Bereichen. Alle Modelle basieren auf derselben Technologie und unterscheiden sich in Kapazität, Abmessungen und Auslösezeit.
Nicht jedes „Clean Agent“-Löschmittel ist nachhaltig. Die NFPA definiert ein sauberes Löschmittel als elektrisch nicht leitend, flüchtig oder gasförmig und rückstandsfrei nach der Verdampfung.
N2Gen geht weiter: Das System ist PFAS-frei, besitzt ein Ozonabbaupotenzial von null (ODP 0) und ein Treibhauspotenzial von null (GWP 0). Es erfüllt internationale Anforderungen an Clean-Agent-Systeme – sauber für Menschen, Technik und Umwelt.
N2Gen gibt reinen Stickstoff (IG-100) in gasförmiger Form ab. Der Stickstoff entsteht durch die kontrollierte Zersetzung einer fest gebundenen Verbindung; die Abgabe selbst ist vollständig gasförmig und enthält keine Feststoffpartikel, keinen Staub und keine Rückstände. Obwohl beide Technologien Feststoffe als Ausgangsmaterial nutzen, wird N2Gen gemäß ISO 14520 und NFPA 2001 als sauberes Inertgas-System eingestuft.
Die Einheiten werden elektrisch aktiviert – manuell oder automatisch über zertifizierte Brandmelde- und Steuerzentralen. Sie sind mit DSPA-Schnittstellen wie DEC4U und ACM kompatibel und können über SCR- oder UAS-Module in Reihe verbunden werden. Für eigenständige Anwendungen ist eine Ausrüstung mit dem TPE-1B-Gerät einschließlich thermischer Detektion und automatischer Auslösung möglich.
Die Stickstoffgeneratoren sind für den Schutz gegen Brände der Klassen A, B und C vorgesehen.
In Bereichen, in denen sich Personen aufhalten können, soll N2Gen nur mit einer Vorwarnzeit von 30 Sekunden und einem System-Trennschalter eingesetzt werden, damit eine sichere Evakuierung vor der Auslösung möglich ist. Sauerstoff ist lebensnotwendig; Werte unter 12 % können gefährlich sein. Ein Aufenthalt bei 10–12,5 % Sauerstoff sollte fünf Minuten nicht überschreiten.
Ja. Das System setzt Stickstoff mit niedrigem, kontrolliertem Druck von typischerweise etwa 3 bar frei. Dadurch wird eine gleichmäßige Gasverteilung unterstützt und eine Belastung von Leiterplatten, Kabelsystemen und Servern vermieden. Anders als bei Druckgasflaschen gibt es keine hohen Lagerdrücke und keine plötzlichen Druckstöße.
Die Einheiten werden mit den vorgesehenen Halterungen an Wand oder Decke montiert. Der Auslass muss frei bleiben und in den offenen Bereich des Schutzvolumens zeigen. Abhängig von der Gerätegröße ist ein Mindestabstand von 10 cm zu Decke oder Seitenwänden einzuhalten.
Das System ist für Umgebungstemperaturen von −20 °C bis +75 °C bei bis zu 95 % relativer Luftfeuchtigkeit ausgelegt. Dadurch eignet es sich auch für Technikräume, Marineanwendungen und Außenschränke ohne Klimatisierung.
Ja. Edelstahlgehäuse und abgedichtete Bauweise sind auf mechanische Stöße, Vibrationen und Feuchtigkeit ausgelegt. Ohne bewegliche oder offenliegende Bauteile ist das System für raue und mobile Umgebungen wie Schiffe, Industriegehäuse und Batteriespeichercontainer geeignet.
N2Gen erfüllt international anerkannte Anforderungen für kondensierte Aerosol- und Inertgas-Löschsysteme, darunter EN 15276-1, EN 15276-2, ISO 15779, EN 15004-8, BRL-K21045 SCP01 und BRL-K23003/02 (KIWA). Diese Nachweise bestätigen die Anforderungen an Konstruktion, Installation, Sicherheit und Umweltleistung in kritischen Anwendungen.